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Wappen der Marinekameradschaft KSS e.V. Warnemünde: Anker mit LorbeerkranzDie Geschichte von KSSKüstenschutzschiffe der Volksmarine 1956–1990
Schiffsklasse · 1981–1990

Projekt 133.1 – Parchim-Klasse

Sechzehn auf der Peenewerft Wolgast gebaute U-Boot-Abwehr-Schiffe, ab 1. Dezember 1986 als Küstenschutzschiffe 3. Ranges bezeichnet.

Die Schiffe dieser Klasse

Seitenriss Projekt 133.1

Parchim

Bordnummer
242
In Dienst
9. April 1981 durch den Chef des Hauptstabes, Generaloberst Streletz
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 242, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 9. April 1981.

Seitenriss Projekt 133.1

Wismar

Bordnummer
241
In Dienst
9. Juli 1981
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 241, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 9. Juli 1981.

Seitenriss Projekt 133.1

Perleberg

Bordnummer
243
In Dienst
19. September 1981
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 243, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 19. September 1981.

Seitenriss Projekt 133.1

Bützow

Bordnummer
244
In Dienst
30. Dezember 1981
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 244, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 30. Dezember 1981.

Seitenriss Projekt 133.1

Lübz

Bordnummer
221
In Dienst
12. Februar 1982
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 221, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 12. Februar 1982.

Seitenriss Projekt 133.1

Bad Doberan

Bordnummer
222
In Dienst
30. Juni 1982
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 222, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 30. Juni 1982.

Seitenriss Projekt 133.1

Güstrow

Bordnummer
223
In Dienst
10. November 1982
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 223, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 10. November 1982.

Seitenriss Projekt 133.1

Waren

Bordnummer
224
In Dienst
23. November 1982
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 224, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 23. November 1982.

Seitenriss Projekt 133.1

Prenzlau

Bordnummer
231
In Dienst
11. Mai 1983
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 231, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 11. Mai 1983.

Seitenriss Projekt 133.1

Ludwigslust

Bordnummer
232
In Dienst
4. Juli 1983
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 232, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 4. Juli 1983.

Seitenriss Projekt 133.1

Ribnitz-Damgarten

Bordnummer
233
In Dienst
29. Oktober 1983
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 233, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 29. Oktober 1983.

Seitenriss Projekt 133.1

Teterow

Bordnummer
234
In Dienst
27. Januar 1984
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 234, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 27. Januar 1984.

Seitenriss Projekt 133.1

Gadebusch

Bordnummer
211
In Dienst
31. August 1984
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 211, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 31. August 1984.

Seitenriss Projekt 133.1

Grevesmühlen

Bordnummer
212
In Dienst
21. September 1984
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 212, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 21. September 1984.

Seitenriss Projekt 133.1

Bergen

Bordnummer
213
In Dienst
1. Februar 1985
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 213, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 1. Februar 1985.

Seitenriss Projekt 133.1

Angermünde

Bordnummer
214
In Dienst
26. Juli 1985
Außer Dienst
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 214, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 26. Juli 1985.

Geschichten und Beiträge

19 Beiträge
  • Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 21985Projekt 1159Projekt 133.1

    Hans Steike, damals Chef der KSS-Brigade und Stellvertreter des Stabschefs, berichtet über das 6. Gemeinsame Geschwader der Verbündeten Ostseeflotten 1985 unter polnischer Führung: Vorbereitung und Hafenausbildung in Gdynia, die Fahrt durch Nordsee bis zu den Shetlands und Faröern mit U-Jagd-, Artillerie- und Luftzielschießen sowie den Wettbewerb um die Geschwaderpokale, bei dem die „Rostock“ den Artilleriepokal gewann. Abschließend blickt er auf seine späteren Geschwaderteilnahmen 1987 und 1990 zurück.

  • W. Lödel, D. VoglerEpisoden und GedankenBroschüre Teil 31983Projekt 133.1

    Die Kommandanten der KSS „Parchim“ (242) und „Bad Doberan“ (222) berichten in einem 1983 in der Zeitschrift „Ausbilder“ erschienenen Artikel über eine Sturmfahrt bei Windstärke 11 bis 12 während der Begleitung eines BRD-U-Bootes. Beschrieben werden die Vorbereitung auf die Sturmfahrt, Wassereinbrüche in den vorderen Abteilungen, das Seeverhalten des Projektes 133.1 sowie Schlußfolgerungen und eine Maßnahmenliste für Kommandanten und Wachoffiziere.

  • Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 41980er JahreProjekt 1159Projekt 133.1

    Hans Steike schildert als Fortsetzung von „Stabsdienst im Stützpunkt“ (Teil 3) einen Tag des Führungspunktes des Chefs der 4. KSSA an Bord der „Rostock“ während eines taktischen Trainings der UAW-Kräfte mit einem polnischen U-Boot, der 4. UAWSA und Mi-14PL-Hubschraubern. Erläutert werden die Wachschiff-Funktion, die Instruktion zur Gefechtssicherstellung, Begleitsektoren, Bojenlinien sowie die Aufgaben des Chefs der KSSA als „Chef der Suche“ in der UAW-Zone 2 bei höheren Stufen der Gefechtsbereitschaft.

  • Hans Steike, Fred Donner, Christian KörberLieder und GedichteBroschüre Teil 42004Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1

    Das KSS-Lied der Marinekameradschaft KSS e. V. (Text: Hans Steike, Musik: Fred Donner, Arrangement: Christian Körber) mit Notenblatt und zwei Textvarianten: einer offiziellen („Geheimhaltungsgrad: ohne“) und einer selbstironischen („nfdÖ“) Fassung mit je einer Strophe zu den Projekten 50, 1159 und 133 und gemeinsamem Refrain. Uraufführung war für den Kameradschaftsabend im Januar 2005 vorgesehen.

  • Manfred Kretzschmar, Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 51956–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1

    Manfred Kretzschmar und Hans Steike rekonstruieren die Unterstellung, den Status des Truppenteils und die häufig wechselnden Bordnummern der Küstenschutzschiffe Projekt 50 von der Gründung der Seestreitkräfte 1956 bis zum Ende der Volksmarine 1990. Der Beitrag enthält die Anordnungen zur Flottillenbildung 1956, die Führungen von 6. Flottille, KSS-Brigade, SKSSA, KSSA und 4. KSS-Brigade sowie eine chronologische Übersicht aller Bordnummern der vier Schiffe.

  • Bernd EueEpisoden und GedankenBroschüre Teil 51982Projekt 133.1

    Bernd Eue, Chef der 4. UAWSA, ergänzt aus persönlicher Sicht den in Teil 3 abgedruckten „Ausbilder“-Artikel über die Sturmfahrt der KSS „Bad Doberan“ (222) und „Parchim“ (242) Ende Oktober 1982. Als kurzfristig eingesetzter Chef der BUSSG begleitete er ein U-Boot der Bundesmarine bei Windstärke 11-12 bis zur Ostgrenze der Operationszone; 75 % der Besatzung fielen seekrank aus, der Oberkoch fuhr Ruder. Nach dem Einlaufen in Saßnitz folgten Vorwürfe der 4. Flottille, bis Vizeadmiral Hesse den Besatzungen Anerkennung aussprach.

  • Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 51958–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1

    Hans Steike beschreibt die Ausbildung zur U-Boot-Abwehr auf Küstenschutzschiffen: die Arbeit der U-Jagd-Kommandos im U-Jagd-Kabinett „Ataka“, die Geschichte der drei Kabinette der Volksmarine, die Gliederung der Gefechtsausbildung in allgemeine, Spezial- und taktische Ausbildung mit den Einzelschiffs-Aufgaben B-1 bis B-3 und Verbandsaufgaben V-1 und V-2 sowie die vier UAW-Aufgaben. Als Beispiel wird der vollständige Inhalt der Aufgabe UAW-3 mit Bewertungsvorschriften (Feuerkoeffizient, taktischer Koeffizient, Fehlertabelle, Tabelle 7) aus der Originalvorschrift wiedergegeben.

  • Bernd EueAmüsantesBroschüre Teil 51980er JahreProjekt 133.1

    Die Lotto-Gemeinschaft der Stabsoffiziere der 4. UAWSA glaubte, mit fünf Richtigen und Zusatzzahl über 100.000 Mark gewonnen zu haben; die Frauen orderten bereits einen Pelzmantel. Am Montag stellte sich heraus, dass es nur ein „Fünfer ohne Zusatzzahl“ war – am Ende blieben 650 Mark pro Mitspieler.

  • Helmut Bechert, Manfred Kretzschmar, Hans SteikeLeser melden sich zu WortBroschüre Teil 61962–1986Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1

    Der Berliner Diplomjournalist Helmut Bechert belegt mit Auszügen aus den Anordnungen AO 77/62, AO 14/63 und AO 44/86 des Chefs der Volksmarine die Systematik der Bordnummern der Küstenschutzschiffe (401/601/502/702, 101–104, 121–124) und die Einführung der KSS-Ränge 1986. Manfred Kretzschmar und Hans Steike antworten mit Definitionen der Begriffe „Bordnummer“ und „taktische Nummer“ sowie Auszügen aus der Bordnummerordnung von 1968 einschließlich der vorgeschriebenen Ziffernmaße für KSS.

  • Adolf TippachEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71913–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1

    Adolf Tippach zeichnet die Geschichte des Marinestützpunktes Hohe Düne in Warnemünde von 1913 bis 1990 nach: vom kaiserlichen Marinefliegerstützpunkt und Seeflug-Versuchskommando über Flugzeugbau, Fliegerschule und Fliegerhorst der Luftwaffe bis zur Nachkriegszeit und zum Aufbau der Flottenbasis West und der 4. Flottille der Volksmarine. Beschrieben werden die Bauphasen des Stützpunktes, die Veränderungen im Schiffsbestand, das Minenräumen 1963/64, die Stationierung der KSS ab 1965 sowie die Übergabe an die Bundesmarine im Oktober 1990. Mit Lageplänen und einer Übersicht der Chefs der 4. Flottille.

  • Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 72004–2007Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1

    Hans Steike erzählt mit einem Augenzwinkern die Entstehungsgeschichte des KSS-Liedes: von der Idee im Januar 2004 vor der Warnemünder Fähre über das Dichten des Textes, die Melodie des Volksmusikers Fred Donner, dessen Tod, die Überarbeitung des Refrains durch Christian Körber, die Uraufführung durch die „Ostwarnower Sängerknaben“ am 22. Januar 2005 bis zur Aufnahme mit dem Rostocker Shanty-Chor „Luv un Lee“ im Januar 2007, die dem Teil 6 der Broschürenreihe als CD beigelegt wurde.

  • Hendrik BornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 81989–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1

    Der letzte Chef der Volksmarine, Vizeadmiral Hendrik Born, gibt Auszüge aus einem Zeitzeugen-Interview des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes Potsdam (2005) wieder. Themen sind sein Selbstverständnis als Berufssoldat, die Gefechtsbereitschaft der VM, die Reformbewegung und Parteiaustritte 1989/90, die Reformpläne unter Admiral Hoffmann und Minister Eppelmann, die Treffen mit dem Inspekteur der Bundesmarine Vizeadmiral Mann auf der „Lütjens“ und die Stilllegung der Flotte zum 3. Oktober 1990.

  • Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 91945–1990Projekt 50Projekt 133.1

    Zweiter Teil der Geschichte von Saßnitz als Marinestützpunkt: von der Seepolizei und Volkspolizei-See über die Seestreitkräfte bis zur Volksmarine. Beschrieben werden Stationierungen, Strukturen, Katastrophen wie die Strandung des MLR 6-33 und der Brand auf KSS 1-61, die Baubelehrung und Indienststellung der ersten KSS Projekt 50 sowie die Präsenz von Grenzbooten, Werft und sowjetischen Einheiten bis 1990.

  • Sport und Technik 12/86 (Siegfried Wagner)In alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 91974–1986Projekt 133.1

    Reportage aus „Sport und Technik“ 12/1986 über Kapitänleutnant Uwe Dotzlaff, ehemaliger DDR-Flossenschwimmer und seit 1984 Kommandant des KSS „Lübz“. Der Autor, ein früherer Tauchsportkamerad, begleitet ihn an Bord und lässt ihn über die Anforderungen an einen Kommandanten sprechen. Zugesandt von Wolfgang Peschenz.

  • Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 101945–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1

    Übersicht über die Wachschiffe (SKR) der sowjetischen Seekriegsflotte von 1945 bis 1990 nach der Beilage „Morskaja kollekzija“: Projekte 29, 42, 50, 159, 35, 1159, 1135, 11351 und 11540 mit Entwicklungsgeschichte, Bauzahlen, Exporten und taktisch-technischen Daten. Die Projekte 50 und 1159 fuhren als KSS in der Volksmarine der DDR.

  • Wolfgang Laue, Manfred Röseberg, Militärwesen 5/85In alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 101981–1985Projekt 133.1Projekt 1159

    Auszüge aus einem Beitrag von Konteradmiral Wolfgang Laue und Kapitän zur See Manfred Röseberg in der Zeitschrift „Militärwesen“ 5/85 über die Entwicklung, Erprobung und die ersten Einsatzerfahrungen des UAW-Schiffes Projekt 133.1. Enthalten ist eine Vergleichstabelle der Hauptdaten mit dem Vorgänger Projekt 12.4 M („Hai“) sowie Ausführungen zum Zusammenhang von Antriebsanlage, hydroakustischer Ortung und Taktik.

  • VVS-Militärwesen B 855 910, O. PestowIn alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 111986Projekt 133.1

    Leicht gekürzter Nachdruck eines Artikels von Kapitänleutnant Dipl.-Ing. O. Pestow aus der Zeitschrift „Militärwesen“ (VVS B 855 910) über das UAW-Schiff Projekt 133.1 M, das die Peenewerft Wolgast ab 19.12.1986 an die sowjetische Seekriegsflotte lieferte. Beschrieben werden Aufgabenstellung, Aufbau, Bewaffnung, Raumaufteilung und Abteilungen des Schiffes; ein tabellarischer Vergleich stellt Ausrüstung und taktisch-technische Daten von 133.1 M und 133.1 gegenüber.

  • Jürgen SchaarschmidtEpisoden und GedankenBroschüre Teil 111984Projekt 133.1Projekt 1159

    Jürgen Schaarschmidt, Kommandeur der 4. UAW-Schiffsabteilung, schildert den 14. Mai 1984: Beim Sichern des Auslaufens des 5. Gemeinsamen Geschwaders der verbündeten Ostseeflotten entdeckt die „Bützow“ (244) den Tender „Donau“ der Bundesmarine, der innerhalb der Reede Warnemünde in den Hoheitsgewässern der DDR vor Anker liegt, dokumentiert die Grenzverletzung und weist das Schiff aus den Hoheitsgewässern. Der Vorfall führt zu Presseveröffentlichungen und einem diplomatischen Protest.

  • Dieter BallwanzAmüsantesBroschüre Teil 111986Projekt 1159Projekt 133.1

    Dieter Ballwanz, Kochinstrukteur im Verpflegungsdienst der 4. Flottille, gibt Tagebuchnotizen vom Spezialschießabschnitt in Baltijsk vom 5. bis 19. Juli 1986 wieder: Verpflegungsübergaben an die Schiffe, Bierbedarfsrechnung für 260 Mann, Einkaufswünsche der Daheimgebliebenen, Sauwetter ohne Auslaufen, Empfänge für Chefs und Kommandanten, ein Streit um Strichlisten auf dem Gefechtsversorger E-41 und der Besuch des Chefs der Volksmarine. Mit einer Anmerkung der Redaktion zur Sonderstellung von Fritz Schmökel.

Aus der Ereignistafel

Gesamte Chronik

1981

Nachdem es am 6. April von der Peenewerft Wolgast an die VM übergeben wurde, stellt der Chef des Hauptstabes, Generaloberst Streletz, das erste KSS des Projektes 133 unter dem Namen „Parchim“ (242) in Dienst.

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Wismar“ (241)

Das KSS „Rostock“ als Flaggschiff nimmt zusammen mit dem KSS 133 „Parchim“ und dem Gefechtsversorger „Nordperd“ an einem Flottenbesuch zum „Tag der sowj. Seekriegsflotte“ in Leningrad teil. Der Besuch wird von Admiral Ehm geleitet.

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Perleberg“ (243)

Mit der Indienststellung des KSS Pr. 133 „Bützow“ (244) ist die 4. UAW-Schiffsabteilung (UAWSA) der 4. Flottille im vollen Bestand formiert.

1982

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Lübz“ (221)

KSS „Rostock“ und zeitweise KSS „Perleberg“ sind Teilnehmer der 3. Geschwaderfahrt der VOF unter Führung der PSKF.

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Bad Doberan“ (222)

Spezialschießabschnitt in Baltijsk. Erstmalig findet dabei ein Torpedoschießen für die Projekte 133 unter Leitung des Chefs der 4. UAWSA statt.

Teilnahme der KSS „Rostock“ und „Berlin“ an der Übung „Herbstwind 82". Erstmalig nehmen auch KSS 133 der 4. UAWSA an einem Manöver teil.

Während ihres Besuches in der Volksmarine besichtigt eine schwedische Militärdelegation auch KSS Pr. 1159 und Pr. 133.

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Güstrow“ (223)

Mit Indienststellung des KSS Pr. 133 „Waren“ (224) ist die 2. UAWSA der 4. Flottille im vollen Bestand formiert

1983

Zum Zweck der Ausbildung wird in Saßnitz die erste gemeinsame Bereitschafts-USSG mit einem Pr. 133 sowie einem sowjetischen und polnischen UAW-Schiff formiert.

Bei der Begleitung eines U-Bootes der Bundesmarine geraten die „Parchim“ und „Bad Doberan“ in einen Orkan mit Windstärke 11-12. An beiden Schiffen entstehen leichte Schäden, auf die die Peenewerft sofort mit konstruktiven Verbesserungen reagiert.

KSS Pr. 1159 und 133 nehmen an der UAW-Übung „Polygon 83“ der VM teil.

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Prenzlau“ (231)

Teilnahme von KSS Pr. 1159 und Pr. 133 an der gemeinsamen Übung „Sojus-83“

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Ludwigslust“ (232)

Spezialschießabschnitt Baltijsk. Erstmalig bekämpfen in einem gemeinsamen Verband ein KSS Pr. 1159 mit seinem OSA-M-Komplex und alle beteiligten KSS Pr. 133 mit Artillerie eine Rakete P-15. In den Folgejahren wird diese Praxis beibehalten. Durch KSS Pr. 133 erfolgt der Einsatz von UAW-Torpedos auf zieldarstellendes U-Boot.

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Ribnitz-Damgarten“ (233)

Verlegung der 3. UAWSA (KSS 231, 232 und 233) von Peenemünde nach Saßnitz

1984

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Teterow“ (234). Damit hat die 3. UAWSA der 1. Flottille ihren vollen Bestand erreicht

Die zweite gemeinsame Bereitschafts-USSG formiert sich unter Führung des KSS „Waren“ (224) in Saßnitz. Hauptaufgabe der USSG ist der Gefechtsdienst.

Das KSS „Parchim“ (242) führt zusammen mit dem Schulschiff „Wilhelm Pieck“ einen Flottenbesuch in Gdynia aus Anlass des Tages der PSKF durch. Die Leitung erfolgt durch Admiral Ehm.

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Gadebusch“ (211)

Teilnahme von KSS Pr. 1159 und 133 an der VM-Übung „Herbstwind 84“

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Grevesmühlen“ (212)

1985

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Bergen“ (213)

KSS „Wismar“ ist Teilnehmer der 3. Vereinten BUSSG in Swinouscjie. Nach Auflösung des Verbandes benötigt das Schiff 3 Tage um sich durch die vereiste Ostsee in seinen Heimathafen Warnemünde durchzuschlagen.

Teilnahme der KSS „Rostock“, „Bützow“ und „Lübz“ am 6. Gemeinsamen Geschwader unter Führung der PSKF. Die „Rostock“ gewinnt den Artillerie-Pokal.

KSS „Berlin“ ist Flaggschiff eines Besuchsverbandes in Leningrad, der unter Leitung von Admiral Ehm steht. Zum Verband gehören das KSS „Waren“ und der Versorger „Darß“.

Spezialschießabschnitt in Baltijsk unter Teilnahme von KSS Pr. 1159 und 133

Als letztes Schiff des Projektes 133 wird die „Angermünde“ (214) in Dienst gestellt und komplettiert die 1.KSSA der 1. Flottille.

Übung „Herbstwind 85“ unter Teilnahme von KSS Pr. 1159 und 133

1986

7. Gemeinsames Geschwader unter Führung der BF bei Teilnahme der KSS „Rostock“, „Lübz“ und „Waren“. Die „Rostock“ gewinnt drei Pokale: „Bestes Kampfschiff“, „Bestes UAW-Schiff“, „Bester Navigationsabschnitt“.

Während eines Besuches in der Volksmarine besichtigt der Chef der Sowj. Seekriegsflotte Flottenadmiral Tschernawin u. a. das KSS „Waren“.

Spezialschießabschnitt in Baltijsk, Teilnehmer am Raketenschießen sind die KSS „Berlin“ und „Halle“. Am Torpedoschießen nehmen die KSS Pr. 133 „Perleberg“ und „Bützow“ und drei Schiffe der 1. Flottille teil.

Mit AO 44/86 des CVM werden die KSS Pr. 1159 als KSS 2. Ranges eingestuft. Die bisher als kleine UAW-Schiffe geführten Projekte 133 werden neu als KSS 3. Ranges klassifiziert und demzufolge die UAW-Schiffsabteilungen in KSS-Abteilungen umbenannt.

1987

8. Gemeinsames Geschwader unter Führung der VM, Führerschiff des Verbandes ist das KSS „Halle“, das auch den Pokal für den „Besten Navigationsabschnitt“ gewinnt. Am Geschwader nehmen zeitweise auch zwei KSS Pr. 133 teil.

1988

Dreharbeiten zum Film „Hannes“ durch den Deutschen Fernsehfunk (DFF) auf dem KSS „Parchim“

Geführt vom Chef der 1. Flottille, Kapitän zu See Born, laufen die KSS Pr. 133 „Prenzlau“ und „Ribnitz-Damgarten“ zum ersten (inoffiziellen) Flottenbesuch von Schiffen der Volksmarine in Göteborg (Schweden) ein.

1989

Flottenbesuch in Leningrad unter Führung von Vizeadmiral Th. Hoffmann. Teilnehmer sind die KSS „Rostock“ und „Parchim“ sowie ein Landungsschiff.

Die KSS „Rostock“ und „Wismar“ führen einen Flottenbesuch in Helsinki durch. Der Verband wird durch den Chef der 4. Flottille, Konteradmiral Müller, geleitet.

Takt. Training der UAW-Kräfte der VM im ÜG 054. Teilnehmer der 4. Flottille: 142, 143, 223, 241, 242, 243.

Takt. Training der UAW-Kräfte der VM mit einem polnischen U-Boot. Daran nehmen 8 KSS der 4.Flottille (142, 143, 221, 222, 223, 242, 243, 244) und 3 KSS der 1. Flottille teil.

1990

Die KSS „Lübz“ und „Perleberg“ nehmen in Baltijsk an den Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag des Warschauer Vertrages teil.

11. und letztes Gemeinsames Geschwader der Verbündeten Ostseeflotten unter Teilnahme des KSS „Halle“ (143). Die Führung erfolgt durch die VM. Die Kampfschiffe sind zur Hafenausbildung im Überseehafen stationiert. Die Handlungen des Verbandes beschränken sich auf die Ostsee. Zur Sicherstellung des Geschwaders sind auch die KSS 241 und 243 eingesetzt.

Laut Einigungsvertrag werden Stützpunkte, Schiffe, Technik und Personal der Volksmarine von der Bundesmarine übernommen. Zeitweilig verbleiben noch im Flottendienst: Projekt 1159: „Rostock“, „Halle“ Projekt 133: „Wismar“, „Lübz“, „Teterow“, Gadebusch“, „Grevesmühlen“.

1991

KSS „Teterow“ und „Gadebusch“ besuchen Kiel

Letzte Fahrt der KSS 133 der ehemaligen 4. Flottille: Die „Lübz“ und die „Wismar“ besuchen zu einer Ausbildungsfahrt Wilhelmshaven. Hin- und Rückreise erfolgen durch den Nord-Ostsee-Kanal.

KSS „Teterow“ und „Gadebusch“ besuchen Kopenhagen

Vermutlich letzte Fahrt eines KSS Pr. 133: Die „Gadebusch“ läuft die dänischen Häfen Aarhus und Vejle an.