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Wappen der Marinekameradschaft KSS e.V. Warnemünde: Anker mit LorbeerkranzDie Geschichte von KSSKüstenschutzschiffe der Volksmarine 1956–1990

Die Schiffe

Drei Schiffsklassen führte die Volksmarine als Küstenschutzschiff: Projekt 50, Projekt 1159 und Projekt 133.1. Die technischen Daten stehen in Anhang 1 der Broschüre Teil 2 und auf der früheren Vereinswebsite.

Der Vorstand der Marinekameradschaft schrieb 2021 über die eigenen Schiffe: „Die damaligen von der NATO gebrauchten Codes geben da schon eher Auskunft: Es handelte sich um die Fregatten der „Riga“- bzw. „Koni“-Klasse und um die U-Jagd-Korvetten der „Parchim“-Klasse.“ Die KSS des Projektes 50 lagen zunächst in Saßnitz; im Oktober 1965 wurde die Abteilung nach Warnemünde verlegt und der 4. Flottille unterstellt. Die Schiffe des Projektes 133.1 gehörten zur 4. Flottille in Warnemünde und zur 1. Flottille in Peenemünde.

Projekt 50

Riga-Klasse 1956–1977

Vier in der Sowjetunion gebaute Wachschiffe. Mit den beiden ersten Einheiten begann am 15. Dezember 1956 in Saßnitz der Truppenteil KSS.

Verdrängung
1128 t normal, 1600 t maximal
Länge
91,62 m
Breite
10,15 m
Geschwindigkeit
29 kn
Antrieb
Dampfturbinen, 2 × 10.000 PS
Besatzung
147 Mann

Technische Daten, Chronik und 125 Beiträge

Zeichnung: Seitenriss Projekt 50 mit Bordnummer 142 („Karl Marx“), von der Website der Marinekameradschaft KSS e.V.

Projekt 1159

Koni-Klasse 1978–1990

Drei Schiffe aus der Werft Selenodolsk: „Rostock“, „Berlin – Hauptstadt der DDR“ und „Halle“. Mit 96,50 m Länge die größten der drei KSS-Klassen.

Verdrängung
1518 t normal, 1820 t maximal
Länge
96,50 m
Breite
12,70 m
Geschwindigkeit
30,1 kn
Antrieb
Diesel 2 × 8000 PS, Gasturbine 20.000 PS
Besatzung
110 Mann

Technische Daten, Chronik und 63 Beiträge

Zeichnung: Seitenriss Projekt 1159 mit Bordnummer 141 („Rostock“), von der Website der Marinekameradschaft KSS e.V.

Projekt 133.1

Parchim-Klasse 1981–1990

Sechzehn auf der Peenewerft Wolgast gebaute U-Boot-Abwehr-Schiffe, ab 1. Dezember 1986 als Küstenschutzschiffe 3. Ranges bezeichnet.

Verdrängung
792 t, 854 t maximal
Länge
75,2 m
Breite
9,8 m
Geschwindigkeit
24,5 kn
Antrieb
Diesel, 3 × 4750 PS
Besatzung
59 Mann

Technische Daten, Chronik und 32 Beiträge

Zeichnung: Seitenriss Projekt 133.1 mit Bordnummer 224 („Waren“), von der Website der Marinekameradschaft KSS e.V.