Zum Inhalt springen
Wappen der Marinekameradschaft KSS e.V. Warnemünde: Anker mit LorbeerkranzDie Geschichte von KSSKüstenschutzschiffe der Volksmarine 1956–1990
Projekt 133.1 · Parchim-Klasse

KSS „Grevesmühlen“

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 212, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 21. September 1984.

Klasse
Parchim-Klasse (NATO) · Projekt 133.1
Typ
U-Boot-Abwehr-Schiff; mit Anordnung 44/86 des Chefs der Volksmarine ab 1. Dezember 1986 als Küstenschutzschiff 3. Ranges bezeichnet
Bordnummern
212
Bauwerft
VEB Peenewerft Wolgast
Indienststellung
21. September 1984
Außerdienststellung
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen; am 3. Oktober 1990 wurden Stützpunkte, Schiffe, Technik und Personal von der Bundesmarine übernommen.
Verbleib
Die Ereignistafel führt die „Grevesmühlen“ unter den Schiffen, die nach dem 3. Oktober 1990 zeitweilig im Flottendienst verblieben.
Stützpunkt
Peenemünde
Verband
1. UAWSA, ab 1984 1. KSSA der 1. Flottille

Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus den Broschüren der Marinekameradschaft KSS e.V. Die Quelle ist jeweils genannt.

Einordnung

Das Schiff gehörte zur 1. UAWSA, ab 1984 1. KSSA der 1. Flottille mit Stationierungsort Peenemünde. Die Schiffe des Projektes 133.1 wurden zunächst als UAW-Schiffe geführt; laut KSS-Broschüre Teil 6, Anhang 1 (Leserzuschrift Helmut Bechert) legte die Anordnung 44/86 des Chefs der Volksmarine ab 1. Dezember 1986 die Bezeichnung als Küstenschutzschiff 3. Ranges fest.

Kommandanten

Für dieses Schiff enthält KSS-Broschüre Teil 4, Anhang 2 (ACH’s und Kommandanten Pr. 133, 4. Sicherungsbrigade Warnemünde) keine Kommandantenliste.

Aus der Ereignistafel

  • 21. Indienststellung des KSS Pr. 133 „Grevesmühlen“ (212)
  • 03. Laut Einigungsvertrag werden Stützpunkte, Schiffe, Technik und Personal der Volksmarine von der Bundesmarine übernommen. Zeitweilig verbleiben noch im Flottendienst: Projekt 1159: „Rostock“, „Halle“ Projekt 133: „Wismar“, „Lübz“, „Teterow“, Gadebusch“, „Grevesmühlen“.

Quelle: KSS-Broschüre Teil 11, Anhang 5 (Ereignistafel, Bearbeitungsschluss Dezember 2012). Die vollständige Chronik steht unter Ereignistafel 1956–1991.

Quellen

  • KSS-Broschüre Teil 2, Anhang 1 (Taktisch-technische Daten und Bewaffnung)
  • KSS-Broschüre Teil 4, Anhang 2 (ACH’s und Kommandanten Pr. 133, 4. Sicherungsbrigade Warnemünde)
  • KSS-Broschüre Teil 11, Anhang 5 (Ereignistafel, Bearbeitungsschluss Dezember 2012)

Aus der Ereignistafel

Gesamte Chronik

1984

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Grevesmühlen“ (212)

1990

Laut Einigungsvertrag werden Stützpunkte, Schiffe, Technik und Personal der Volksmarine von der Bundesmarine übernommen. Zeitweilig verbleiben noch im Flottendienst: Projekt 1159: „Rostock“, „Halle“ Projekt 133: „Wismar“, „Lübz“, „Teterow“, Gadebusch“, „Grevesmühlen“.