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Wappen der Marinekameradschaft KSS e.V. Warnemünde: Anker mit LorbeerkranzDie Geschichte von KSSKüstenschutzschiffe der Volksmarine 1956–1990

Die Marinekameradschaft KSS e.V.

Rostock-Warnemünde, 29. März 1996 bis 31. Dezember 2021.

Am 29. März 1996 fassten in Rostock-Markgrafenheide die Kameraden Bodo Freist, Gerd Kleinschmidt, Michael Kretzschmar, Werner Lukoschat, Peter Müller, Siegfried Prinz, Wolfgang Schmieder, Hans Steike und Horst Wilhelm den Entschluss, eine Marinekameradschaft für ehemalige Angehörige der Küstenschutz-Schiffe (KSS) zu gründen. Am 1. Oktober 1996 wurde die Marinekameradschaft KSS e.V. unter der Nummer 1414 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Rostock eingetragen.

Der gemeinnützige Verein stellte sich diese Aufgaben: Suche und Halten von Kontakten zu ehemaligen Angehörigen der KSS; Organisieren von Kameradschaftstreffen; Erforschen der Geschichte der KSS durch Nutzung öffentlicher und privater Quellen; Veröffentlichung der Erkenntnisse in Mitglieder-Informationen, Broschüren, Publikationen und im Internet; Organisierung maritimen Gedankenaustausches. Die Mitglieder wohnten über ganz Deutschland verteilt, von der Ostsee bis zur Nordsee, von der Oder über den Thüringer bis zum Bayrischen Wald. Um 2006 pegelte sich der Mitgliederstand bei mehr als sechzig Kameraden ein.

Was der Verein hinterlassen hat

  • Zwölf Broschüren „Küstenschutzschiffe (KSS) – 34 Jahre im Dienst der Volksmarine“ (2000–2013), zusammen über 700 Seiten.
  • Die Ereignistafel, über ein Jahrzehnt lang berichtigt und ergänzt, Stand Dezember 2012.
  • Die Website marinekameradschaft-kss.de, ab November 2002 online, eingerichtet von Manfred und Stefan Köhler, mit Forum, Bildergalerien, Schiffsdarstellungen und den online veröffentlichten Beiträgen.
  • Das KSS-Lied, uraufgeführt im Januar 2005.

Vereinsleben

Jedes Jahr im Januar traf sich die Kameradschaft zur Mitgliederversammlung mit anschließendem Kameradschaftsabend, im Mai zum „Maiauslaufen“ auf der Ostsee oder den Rostocker Gewässern und im September zum mehrtägigen Familientreffen an wechselnden Orten: Wilhelmshaven, Berlin, Laboe, Magdeburg, Tabarz, Świnoujście, Lausitzer Seenland, Bremerhaven, Hann. Münden, Halle, Cuxhaven, Hohenwarte-Stausee. Die Berichte darüber sind unten versammelt.

Das Ende

Im Dezember 2021 verabschiedete sich der Vorstand mit einem letzten Brief von den Lesern der Website. Die Mitgliederversammlung hatte beschlossen, den Verein zum 31. Dezember 2021 aufzulösen. Die Nutzungsrechte an allen Broschüreninhalten wurden an Manfred Köhler übertragen. Dieses Archiv führt die Arbeit in seinem Sinne fort.