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Wappen der Marinekameradschaft KSS e.V. Warnemünde: Anker mit LorbeerkranzDie Geschichte von KSSKüstenschutzschiffe der Volksmarine 1956–1990
Projekt 133.1 · Parchim-Klasse

KSS „Prenzlau“

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 231, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 11. Mai 1983.

Klasse
Parchim-Klasse (NATO) · Projekt 133.1
Typ
U-Boot-Abwehr-Schiff; mit Anordnung 44/86 des Chefs der Volksmarine ab 1. Dezember 1986 als Küstenschutzschiff 3. Ranges bezeichnet
Bordnummern
231
Bauwerft
VEB Peenewerft Wolgast
Indienststellung
11. Mai 1983
Außerdienststellung
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen; am 3. Oktober 1990 wurden Stützpunkte, Schiffe, Technik und Personal von der Bundesmarine übernommen.
Verbleib
Am 1. Dezember 1983 verlegte die 3. UAWSA mit den KSS 231, 232 und 233 von Peenemünde nach Warnemünde.
Stützpunkt
Peenemünde, ab 1. Dezember 1983 Warnemünde
Verband
3. UAWSA, ab 1984 3. KSSA der 1. Flottille

Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus den Broschüren der Marinekameradschaft KSS e.V. Die Quelle ist jeweils genannt.

Einordnung

Das Schiff gehörte zur 3. UAWSA, ab 1984 3. KSSA der 1. Flottille mit Stationierungsort Peenemünde, ab 1. Dezember 1983 Warnemünde. Die Schiffe des Projektes 133.1 wurden zunächst als UAW-Schiffe geführt; laut KSS-Broschüre Teil 6, Anhang 1 (Leserzuschrift Helmut Bechert) legte die Anordnung 44/86 des Chefs der Volksmarine ab 1. Dezember 1986 die Bezeichnung als Küstenschutzschiff 3. Ranges fest.

Kommandanten

Für dieses Schiff enthält KSS-Broschüre Teil 4, Anhang 2 (ACH’s und Kommandanten Pr. 133, 4. Sicherungsbrigade Warnemünde) keine Kommandantenliste.

Aus der Ereignistafel

  • Mai 11. Indienststellung des KSS Pr. 133 „Prenzlau“ (231)
  • Dez. 01. Verlegung der 3. UAWSA (KSS 231, 232 und 233) von Peenemünde nach Saßnitz
  • Aug. 15.-19. Geführt vom Chef der 1. Flottille, Kapitän zu See Born, laufen die KSS Pr. 133 „Prenzlau“ und „Ribnitz-Damgarten“ zum ersten (inoffiziellen) Flottenbesuch von Schiffen der Volksmarine in Göteborg (Schweden) ein.

Quelle: KSS-Broschüre Teil 11, Anhang 5 (Ereignistafel, Bearbeitungsschluss Dezember 2012). Die vollständige Chronik steht unter Ereignistafel 1956–1991.

Quellen

  • KSS-Broschüre Teil 2, Anhang 1 (Taktisch-technische Daten und Bewaffnung)
  • KSS-Broschüre Teil 4, Anhang 2 (ACH’s und Kommandanten Pr. 133, 4. Sicherungsbrigade Warnemünde)
  • KSS-Broschüre Teil 11, Anhang 5 (Ereignistafel, Bearbeitungsschluss Dezember 2012)

Geschichten und Beiträge

1 Beiträge
  • Adolf TippachEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71913–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1

    Adolf Tippach zeichnet die Geschichte des Marinestützpunktes Hohe Düne in Warnemünde von 1913 bis 1990 nach: vom kaiserlichen Marinefliegerstützpunkt und Seeflug-Versuchskommando über Flugzeugbau, Fliegerschule und Fliegerhorst der Luftwaffe bis zur Nachkriegszeit und zum Aufbau der Flottenbasis West und der 4. Flottille der Volksmarine. Beschrieben werden die Bauphasen des Stützpunktes, die Veränderungen im Schiffsbestand, das Minenräumen 1963/64, die Stationierung der KSS ab 1965 sowie die Übergabe an die Bundesmarine im Oktober 1990. Mit Lageplänen und einer Übersicht der Chefs der 4. Flottille.

Aus der Ereignistafel

Gesamte Chronik

1983

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Prenzlau“ (231)

Verlegung der 3. UAWSA (KSS 231, 232 und 233) von Peenemünde nach Saßnitz

1988

Geführt vom Chef der 1. Flottille, Kapitän zu See Born, laufen die KSS Pr. 133 „Prenzlau“ und „Ribnitz-Damgarten“ zum ersten (inoffiziellen) Flottenbesuch von Schiffen der Volksmarine in Göteborg (Schweden) ein.