1956–2006 / 1996–2006 – 50. Jahrestag der Indienststellung der ersten KSS, 10 Jahre Marinekameradschaft KSS e.V., Teil 6
Jubiläumsheft der Marinekameradschaft KSS e.V. zum 50. Jahrestag der Indienststellung der ersten Küstenschutzschiffe (15. Dezember 1956) und zum zehnjährigen Bestehen des Vereins. Im Mittelpunkt stehen die Erinnerungen des Kesselgasten Hartwig Niemann an KSS 1-61 und der Rückblick von Hans Steike auf 18 Jahre Dienst bei KSS vom Waffenleitoffizier bis zum Brigadechef; dazu Anekdoten, eine Leserzuschrift zu den Bordnummern und ergänzende Daten aus der sowjetischen Seekriegsflotte.
Inhalt
Vorwort
- Vorwort / KontaktadressenSeite 3
Episoden und Gedanken
- Hartwig NiemannSeite 4–15
- Ulrich KornSeite 15–19
- Hans SteikeSeite 19–40
- Lothar Winter, Die RedaktionSeite 40–42
- Bernd Kulbe, Klaus GeruschkeSeite 42–47
Amüsantes
- Ulrich MädelSeite 48
- Dieter LiebenauSeite 48–49
- Ulrich KornSeite 49–50
- Dieter LiebenauSeite 50–51
- Karsten PetersSeite 51–53
- Klaus MartinSeite 53–54
- Hans SteikeSeite 54
- Klaus MartinSeite 55
Anhänge
- Helmut Bechert, Manfred Kretzschmar, Hans SteikeSeite 56–58
- Seite 59
- Anhang 3: EreignistafelSeite 60–73siehe Gesamt-Ereignistafel (Stand 2012)
Vorwort
Das vergangene Jahr 2006 hielt für unsere Kameradschaft gleich zwei Jubiläen parat.
Am 15. Dezember - vor genau 50 Jahren - wurden in Saßnitz die beiden ersten Küstenschutzschiffe des Projektes 50 für die damaligen Seestreitkräfte er DDR in Dienst gestellt. Die KSS 1-61 und 1-62 legten damit zugleich den Grundstein für den späteren Truppenteil KSS, dem die Masse der Mitglieder unserer Kameradschaft als Matrose, Unteroffizier, Fähnrich oder Offizier, als Fahrensmann oder Stabsarbeiter angehörte. Sichtweisen und Resultat mögen verschieden sein, übereinstimmend hört man aber immer wieder, dass es eine prägende Zeit war. Das bestätigen auch zwei Beiträge, die im Mittelpunkt des Episodenteiles der vorliegenden Broschüre stehen. Hartwig Niemann, Matrose und Kesselgast auf 1-61 berichtet als ein Mann der ersten Stunde über seine Dienstzeit auf KSS 1-61. Und Kamerad Hans Steike, schildert seinen Weg vom Waffenleit-Offizier zum Brigadechef und beleuchtet dabei auch jene Zeit als die KSS des Projektes 50 außer Dienst gestellt und durch modernere Schiffe des Projektes 1159 ersetzt wurden.
Das zweite Jubiläum betrifft unsere Kameradschaft selbst. Egal, ob man den 29.03.1996 als das Datum der ersten Gründungsversammlung oder den 01.10.1996 als Datum der Eintragung in das Vereinsregister der Hansestadt Rostock wählt – wir sind im vergangenen Jahr 10 Jahre alt geworden. Und wir haben einiges erreicht. Unser Mitgliederstand hat sich stabil bei mehr als 60 Kameraden eingepegelt. Die jährlich in der Koppeltabelle festgelegten Veranstaltungen kommen gut an und der Spaß kommt dabei nie zu kurz. Über Internet und unsere Broschüren-Reihe haben wir es geschafft, dass die taktisch-technischen Daten unserer Schiffe, wichtige Ereignisse aus dem militärischen Leben aber auch Episoden und Anekdoten, die sich um Schiffe, Besatzungen und Personen ranken, nicht spurlos in der Vergangenheit versinken. Dafür erhalten wir mittlerweile auch Anerkennung von vielen ehemaligen Angehörigen der Volksmarine, die gar nicht in unserer Kameradschaft organisiert sind. Selbst unser ehemaliger „ganz großer“ Chef, Admiral a. D. Theodor Hoffmann, hat erst uns erst vor kurzem in einem Telefonat seine Anerkennung für diese Arbeit ausgesprochen. Das ist doch was, oder? Trotz aller Erfolge - kleine Wermutstropfen gibt es immer wieder. So hatten wir etwas Pech mit unserer Homepage. Von März bis Oktober narrte sie alle Besucher. Erst seit November steht sie wieder mit neuem Outfit für Informationen und Diskussionen zur Verfügung. Leider sind viele Beiträge aus dem Forum unwiderruflich verloren gegangen. Und mit dem Teil 6 der KSS-Reihe lief auch nicht alles rund. Eigentlich sollte er schon zum Familientreffen im September 2006 fertig sein. Dazu hatten wir einen Aufruf an unsere Mitglieder gestartet, mit Beiträgen, Fotos und Ideen die vorfristige Erarbeitung der Broschüre zu unterstützen. Zusagen gab es viele. Am Ende hatte bei den meisten leider doch wieder der innere Schweinehund den Sieg davon getragen. Lediglich drei unserer Kameraden hatten sich zum Einsendeschluss mit Beiträgen geoutet. Und so hätte es fast keine Fortsetzung mehr gegeben. Die Rettung kam aus der treuen Leserschaft außerhalb unseres Vereines. Also Männer: Mehr aktive Mitarbeit ist erwünscht! Vielleicht auch ein paar neue Einfälle für die Vereinsarbeit?
Zum Schluss möchten wir an dieser Stelle wieder allen danken, die durch Ideen, Artikel, Bilder und Informationen an der Fortsetzung unserer Broschüre mitgewirkt oder ihre Vervielfältigung übernommen haben.
— Der Vorstand
[Kontaktadressen entfernt]
