Patenschaft
5 Beiträge zum Schlagwort „Patenschaft“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 31960er/1970er JahreProjekt 50
Das KSS „Ernst Thälmann“ pflegte neben der Patenschaft mit dem Schwermaschinenbau-Kombinat in Magdeburg eine enge Verbindung zur LPG „Ernst Thälmann“ in Ziesendorf und Papendorf. Hans Steike schildert, wie der Kommandant den unbeliebten Härtetest als Vorwand nutzte, um mit über 100 Mann Besatzung einen Tag lang Steine von den LPG-Feldern zu sammeln, ein Kinderfest zu gestalten und mit den Bauern zu feiern – und kommentiert ironisch spätere Nachwende-Dokumentationen über die NVA.
- Armeerundschau, Betriebszeitung des Transformatorenwerkes „Karl Liebknecht“In alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 41959–1968Projekt 50
Drei Auszüge aus alten Zeitungen und Zeitschriften: Die „Armeerundschau“ 10/59 über den Einsatz von Soldaten und Matrosen bei der Störtebeker-Ballade in Ralswiek, die „Armeerundschau“ 12/60 über die Flottenparade zur Namensverleihung „Volksmarine“ am 4. November 1960 mit Ehrensalut des KSS 401, und die Betriebszeitung des Transformatorenwerkes „Karl Liebknecht“ über die Außerdienststellung des Patenschiffes KSS „Karl Liebknecht“ am 1. Oktober 1968.
- Fritz KrauseLeser melden sich zu WortBroschüre Teil 51943–2005
Fritz Krause, letzter DDR-Oberbürgermeister von Frankfurt/Oder (1965–1990), schreibt als Gast über seine Freundschaft mit Fregattenkapitän a. D. Ulrich Mädel, seine eigene Marinezeit 1943–1945 auf dem Räumboot R-157 und die Patenschaft der Stadt mit dem Landungsschiff „Frankfurt/Oder“ (613, Projekt 108) der 1. Flottille, das heute als „Cendrawasih“ in Indonesien fährt.
- Bernd Kulbe, Klaus GeruschkeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 61979–1981Projekt 1159
Der erste Kommandant Bernd Kulbe und sein Politstellvertreter Klaus Geruschke gehen der Frage nach, wann und ob das am 10. Mai 1979 in Dienst gestellte KSS „Berlin“ offiziell in „Berlin – Hauptstadt der DDR“ umbenannt wurde. Anhand von Glückwunschschreiben, Presseberichten, dem Flottenbesuch in Tallinn 1979, dem Delegationsbesuch in Berlin und dem aus Münzlegierung gefertigten Namensschild zeichnen sie die widersprüchliche Namensverwendung nach.
- Karl-Heinz KremkauAnhängeBroschüre Teil 71959–1968Projekt 50
Faksimile und Transkription des handschriftlichen „Buches der guten Taten“ über die Patenschaft zwischen dem Volkstheater Rostock und dem KSS „Ernst Thälmann“. Chronikartig werden von den Rügenfestspielen 1959/60 über den Vertragsabschluss im Januar 1964 bis Oktober 1968 gemeinsame Veranstaltungen festgehalten: Theaterbesuche, Foren mit Generalintendant Hanns Anselm Perten und Dr. h.c. Kuba, Gespräche mit Peter Weiss, Bordfeste, Faschingsveranstaltungen und die Leitung des Schiffschores durch Dietmar Bellmann. Mit Programmzetteln, Fotos und Zeitungsausschnitten.
