Gdynia
17 Beiträge zum Schlagwort „Gdynia“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 21985Projekt 1159Projekt 133.1
Hans Steike, damals Chef der KSS-Brigade und Stellvertreter des Stabschefs, berichtet über das 6. Gemeinsame Geschwader der Verbündeten Ostseeflotten 1985 unter polnischer Führung: Vorbereitung und Hafenausbildung in Gdynia, die Fahrt durch Nordsee bis zu den Shetlands und Faröern mit U-Jagd-, Artillerie- und Luftzielschießen sowie den Wettbewerb um die Geschwaderpokale, bei dem die „Rostock“ den Artilleriepokal gewann. Abschließend blickt er auf seine späteren Geschwaderteilnahmen 1987 und 1990 zurück.
- Rudolf SchwedaAmüsantesBroschüre Teil 2Projekt 50
Beim Flottenbesuch in Gdynia bringt der 2. Wachingenieur zwei Flaschen polnischen Wodka von einer Familienfeier mit. Der Feldscher und ein Offiziersschüler trinken eine davon heimlich leer und füllen sie mit Wasser auf – ohne zu ahnen, daß eine der Flaschen als Dankeschön für Admiral Ehm bestimmt ist.
- Rudolf SchwedaAmüsantesBroschüre Teil 2Projekt 50
Beim Flottenbesuch in Gdynia bringt der 2. Wachingenieur zwei Flaschen polnischen Wodka von einer Familienfeier mit. Der Feldscher und ein Offiziersschüler trinken eine davon heimlich leer und füllen sie mit Wasser auf – ohne zu ahnen, daß eine der Flaschen als Dankeschön für Admiral Ehm bestimmt ist.
- Broschüre der Politischen Verwaltung der SSK der DDR (1957)Episoden und GedankenBroschüre Teil 31957Projekt 50
Leicht gekürzter Nachdruck eines Erinnerungsalbums von 1957 über den ersten Auslands-Flottenbesuch der Seestreitkräfte der DDR: Vom 29. Juni bis 2. Juli 1957 nahmen zwei KSS unter Leitung von Vizeadmiral Verner an den „Tagen des Meeres“ und der Flottenparade zum Tag der Polnischen Seekriegsflotte in Gdynia teil. Geschildert werden das erstmalige Setzen der Dienstflagge der DDR auf See, der Salut auf der Reede, die Parade, Empfänge und Begegnungen mit polnischen und sowjetischen Matrosen.
- Broschüre der Politischen Verwaltung der SSK der DDR (1957)Episoden und GedankenBroschüre Teil 31957Projekt 50
Leicht gekürzter Nachdruck eines Erinnerungsalbums von 1957 über den ersten Auslands-Flottenbesuch der Seestreitkräfte der DDR: Vom 29. Juni bis 2. Juli 1957 nahmen zwei KSS unter Leitung von Vizeadmiral Verner an den „Tagen des Meeres“ und der Flottenparade zum Tag der Polnischen Seekriegsflotte in Gdynia teil. Geschildert werden das erstmalige Setzen der Dienstflagge der DDR auf See, der Salut auf der Reede, die Parade, Empfänge und Begegnungen mit polnischen und sowjetischen Matrosen.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 31960er JahreProjekt 50
Hans Steike erinnert an die abendlichen Runden in der Offiziersmesse der KSS Projekt 50 in den 1960er Jahren und die dort weitererzählten Geschichten: die „Kalte Pflaume“ aus Kreiselsprit, ein I.WO, der auf Reede Gdynia von einer Festmachetonne ins Wasser geschleudert wurde, eine nach Zahlen komponierte KSS-Oper, Kommandant Kremkaus Mützenschwenken bei der Flottenparade, LI Grütz’ Druckluft unter dem Gipsbein und die Losung „Die Ostsee muß ein Meer des Friedens werden“ beim Geschützexerzieren.
- Ulrich MädelAmüsantesBroschüre Teil 51970Projekt 50
Ulrich Mädel erinnert sich an den „Militärisch-kulturellen Leistungsvergleich“ (Mikulei) der 6. Flottille 1970, bei dem die Rückwärtigen Dienste auf Befehl von Kapitän zur See Neumeister einen Shantychor bildeten und mit dem selbst getexteten KSS-Lied „Mit Volldampf voraus“ (nach der Melodie „Wir fuhren unter Volldampf mit der Viermasterbark“) den zweiten Platz errangen. Der vollständige Liedtext mit drei Strophen und einer 22 Jahre später ergänzten vierten Strophe ist abgedruckt; dazu Fotos einer Kulturveranstaltung von 1970.
- Gerd KleinschmidtAmüsantesBroschüre Teil 51980er JahreProjekt 1159
Gerd Kleinschmidt schildert die Odyssee der operativen Gruppe der Volksmarine nach einer Übungsvorbereitung der Verbündeten Ostseeflotten im polnischen Hel: stundenlanges Warten in Gdynia wegen der Landung Marschall Kulikows, ein eiskalter Nachtflug im Schneesturm mit einer MI-14, ein ungeheizter Bus zum Grenzübergang Kaminke, sowjetische Grenzsoldaten ohne Passiererlaubnis und schließlich eine überrannte Gaststätte in Greifswald – alles hungernd und frierend im Sommermantel.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 51970er–1980er Jahre
Nach einem Flottenbesuch muss das Schiff vor Warnemünde bis Tagesanbruch auf Reede ankern. Der Wachoffizier erzählt dem GA-III-Kommandeur Leutnant Jürgen A., der reichlich Goldschmuck eingekauft hat, der Rostocker Zoll wolle das Schiff überprüfen – worauf dieser in Panik seine Beute hinter Blechverkleidungen, im Munibunker und auf Gefechtsstationen versteckt. Erst auf der Pier merkt er, dass er veräppelt wurde. Dieser Beitrag fehlt im Inhaltsverzeichnis der Broschüre.
- Hartwig NiemannEpisoden und GedankenBroschüre Teil 61956–1959Projekt 50
Hartwig Niemann, Matrose und Kesselgast der ersten Stunde, schildert seine Dienstzeit 1956 bis 1959 auf dem KSS 1-61: die Kesselanlage mit technischen Daten, Wartung und Alarmdienst, Landgang in Saßnitz, den ersten Auslandsbesuch in Gdynia 1957 mit dem erstmaligen Setzen der Dienstflagge, die Fahrt nach Baltijsk, das „chinesische Jahr“ sowie die Menschen an Bord wie Kommandant Hollatz, Oberbootsmann Füldner und Obermaat Lück.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 61964–1985Projekt 50Projekt 1159
Hans Steike blickt anhand seiner Fotoalben auf 18 Jahre Dienst bei den Küstenschutzschiffen zurück: Waffenleitoffizier auf der „Karl Marx“, GA-II-Kommandeur auf der „Friedrich Engels“, I. Wachoffizier, Studium an der Militärakademie, Stabschef und ab 1981 Chef der KSS-Abteilung bzw. der 4. KSS-Brigade. Er beschreibt die Außerdienststellung der Projekt-50-Schiffe, die Einführung der KSS Projekt 1159 mit Lehrgängen in Baku und Praktika in Poti, die Gemeinsamen Geschwader der Verbündeten Ostseeflotten, Manöver, Flottenbesuche und die Motive für seinen Dienst.
- Ulrich KornAmüsantesBroschüre Teil 71960–1961Projekt 50
Ulrich Korn erinnert sich an den Brigadechef Korvettenkapitän Gerhard Thomas, den „Brigaderiesen“, dessen sprichwörtliche Redewendung „Fall´nse sich was ein!“ stets fiel, wenn keine neue Flasche mehr kam. Geschildert werden die Kommandantenprüfung, Trinkgelage in der Messe mit einarmigen Liegestützen als Nüchternheitsbeweis und der letzte große Auftritt 1961 in Gdynia vor Vizeadmiral Neukirchen und Konteradmiral Nordin, der mit einem Sturz den Niedergang hinab und einem Armbruch endete.
- Ulrich KornAmüsantesBroschüre Teil 71960–1961Projekt 50
Ulrich Korn erinnert sich an den Brigadechef Korvettenkapitän Gerhard Thomas, den „Brigaderiesen“, dessen sprichwörtliche Redewendung „Fall´nse sich was ein!“ stets fiel, wenn keine neue Flasche mehr kam. Geschildert werden die Kommandantenprüfung, Trinkgelage in der Messe mit einarmigen Liegestützen als Nüchternheitsbeweis und der letzte große Auftritt 1961 in Gdynia vor Vizeadmiral Neukirchen und Konteradmiral Nordin, der mit einem Sturz den Niedergang hinab und einem Armbruch endete.
- Ulrich KornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 81961Projekt 50
Ulrich Korn, damals Gehilfe des Kommandanten auf dem KSS „Friedrich Engels“, schildert den ersten offiziellen Flottenbesuch der Volksmarine in Polen im Juli 1961 mit Salutschießen, Zeremoniell, Kranzniederlegungen, Exkursionen und Begegnungen mit polnischen Marineangehörigen. Eingerahmt wird der Bericht von einer scharfen Kritik am Buch „Im Alarmzustand“ von Ewald Tempel.
- Ulrich KornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 81961Projekt 50
Ulrich Korn, damals Gehilfe des Kommandanten auf dem KSS „Friedrich Engels“, schildert den ersten offiziellen Flottenbesuch der Volksmarine in Polen im Juli 1961 mit Salutschießen, Zeremoniell, Kranzniederlegungen, Exkursionen und Begegnungen mit polnischen Marineangehörigen. Eingerahmt wird der Bericht von einer scharfen Kritik am Buch „Im Alarmzustand“ von Ewald Tempel.
- Die Redaktion, Klaus BuchAmüsantesBroschüre Teil 111960Projekt 50
Die Redaktion greift eine Episode aus Heft 3 („Messe-Rees“) wieder auf: Beim Flottenbesuch in Gdynia im Juni 1960 sprang der Gehilfe des Kommandanten beim Festmachen an einer Boje auf die Tonne und wurde samt Schlips und weißem Hemd ins Wasser geschleudert. Klaus Buch, damals Funkmessgast auf der „Karl Liebknecht“, lieferte dazu vier Beweisfotos.
- AnhängeBroschüre Teil 11Oktober 1989 – Oktober 1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Abschrift der auf Weisung des letzten Flottillenchefs Kapitän zur See Fechner angefertigten chronologischen Darstellung der Entwicklung der 4. Flottille vom 3. Oktober 1989 bis zum 5. Oktober 1990. Monat für Monat sind Ereignisse der Wendezeit festgehalten: Flottenparade zum 40. Jahrestag der DDR, Grenzöffnung, Militärreform, Auflösung der Politorgane, Außerdienststellungen, sinkender Auffüllungsstand, Besuche der Bundesmarine, Abrüstung der Waffensysteme und schließlich die Kommandoübergabe an KzS Kämpf am 5. Oktober 1990.
